03 Dezember 2008

sieben bis fünf

seit der geburt meiner tochter rhea bin ich noch vernünftiger geworden. mittags schlafe ich so gut wie gar nicht mehr. weil ich nicht müde bin. die kleine geht abends gestillt ins bett und schläft bis morgens um sechs durch. und das mehr oder weniger von anfang an. kein schreien, kein zwängen - nur ab und zu belustigtes plaudern und brabbeln, dass aus dem dunkel an meinen ohren kitzelt und mich zum lachen bringt.

wenn ich da die schauergeschichten von befreundeten jungfamilien höre, fühle ich mich etwas übervorteilt :-) aber auch das hat seinen preis: denn je früher die kleine ins bett geht, umso mehr habe auch ich das bedürfnis, mich früh schlafen zu legen. was unter dem strich heisst, weniger zeit für mich und meine liebste für lustvolles lümmeln auf sofa oder bärenfell...

das gute: ich bin morgens schon früh wach und habe zeit für yoga, lesen oder anderen sport, gehe früh arbeiten, bin über den mittag fit und kann um fünf heim. irgendwie erwachsen.

23 Mai 2008

schlafwandel

gestern habe ich gehend geschlafen. und bin deshalb in den falschen zug gestiegen.

das ist mir noch nie vorher in meinem leben passiert. und ich habe nie verstanden, wie menschen so unaufmerksam sein können.

ich bin cool geblieben. und mein symphatisches, weibliches vis-a-vis hat mich spontan auf einen kaffee aus der minibar eingeladen (wäre mir das vor meiner hochzeit passiert, wär's wohl nicht beim schwarzgetränk geblieben). aber eben: ich war cool.

mein fahrziel habe ich erreicht. und zwar nur ein paar minuten später als sonst.

fazit: umwege führen auch zum ziel. und manchmal halten sie schöne überraschungen bereit.

fazit II: sätze mit Und zu beginnen, lutscht sich irgendwann aus.

13 Dezember 2007

schlaftitel

näppen ist seit dem herbst luxus für mich. das sofa und mein berufliches umfeld bietet nur noch selten möglichkeit dazu. dafür habe ich an einem sehr zentralen ort in bern eine schlafoase gefunden, die ich zumindest ein- bis dreimal im monat aufsuche. dort träume ich dann von meinem eigenen geschäft mit den mittagsschlaflustigen der stadt - geld verdienen im schlaf, quasi. wenn's nicht so abgedroschen tönen würde, wär's fast eine geschäftsparole wert...

12 Juli 2007

ferienzeit - ...

...mittagsschlafzeit.

sobald bei uns die allgemeinen, fünfwöchigen sommerferien beginnen (was anfang dieser woche der fall war), erhöht sich für mich die chance, ungestört auf dem sofa vor meinem büro dahin zu nucken da der grossteil meiner kolleginnen und kollegen verreisen. für eine ganze stunde lang hat das gestern geklappt - mit gedanken an das das atlantikrauschen meiner vergangenen ferien (ende juni/anfang juli) und dem geräusch von prasselndem regen auf den fensterscheiben (durchschnittliche tagestemperatur gestern: 15 grad!).

meine körperbräune schmilzt dahin. aber auch mein körperfett, denn wenn ich powernäppe, brauche ich nicht viel zu essen - und wenn, dann nur leichtes, gut bekömmliches. und so tut das eine nötige dem anderen gewollten ohne grosse plackerein einen zusatzdienst - und das beschwört schlussendlich auch irgendwie ferienstimmung herauf...


11 Mai 2007

ted's not death

ich schäme mich fast zuzugeben, dass ich noch nie an der montreux'er seepromenade flanieren war. bis gestern. im vorfeld und im anschluss an den besuch eines kongresses habe ich lauschige plätzchen entdeckt, welche zu einem kurzschlaf einluden.


blauerquickendes seelentauchen und klatschmohnwehendes berggipfelträumen in bollywoodreifer filmkulisse - und eine persönliche widmung von ted scapa als dankesgeschenk für meinen fotografischen dienst an ihn.

27 Februar 2007

umständehalber

kein mittagsschlaf seit dezember 06.

zuerst sind wir in neue büroräumlichkeiten umgezogen. das einpacken und zusammenstellen bedeutete auch, dass das sofa nicht mehr zugänglich war. und am neuen ort steht es zwar direkt vor meiner bürotüre - jedoch auf dem hoch frequentierten gang. da ist selbst mittags nicht an ein powernap zu denken.

andere möglichkeiten haben sich für mich noch nicht erschlossen: mein büro selbst, ist aufgrund der glaswände zu sehr einsehbar und zum parkbankschlafen ist es einfach noch zu kalt. der heimweg mit den öffentlichen verkehrsmitteln ist zu zeitfressend und ausserdem habe ich schlicht und einfach viel zu viel zu tun.

aber ich beklage mich nicht. sport und yoga stehen nach der arbeit immer noch an erster stelle und dort hole ich mir die erholung und tiefenentspannung, die ich dringend benötige. alles andere wird sich ergeben.

20 Dezember 2006

novembersonne

den ganzen november lang sonne auf der haut. thailand. fast sechs wochen.
das herz und die seele schmerzen, seid ich wieder da bin.
und am liebsten würde ich die ganze zeit NUR schlafen. das grau und kalt macht mir sehr zu schaffen... und das fernweh potenziert's um das 10fache.

weihnachtsshopping und -gejammere geht mir am arsch vorbei. ich schwebe lieber mit meinem mp3player auf den ohren über die strassen. nur nicht ablenken und sich die bilder von traumstrand und dschungelabenteuern aus dem geiste saugen lassen...

ist es nötig, onlinetagebücher zu verfassen, wenn es dinge gibt im leben, die einem wahrlich mehr das herz erwärmen könnten - wie zb. das direkte und wahrhaftige zusammentreffen und der austausch mit echten menschen, solchen die man anfassen und auch mal umarmen kann!?

vieles, dass wir hier haben, scheint mir sehr entbehrlich. und schlicht und einfach luxus. mein leben fand in 39liter rucksackinhalt platz. und ich hatte andauernd das gefühl, ich schleppe immer noch zuviel mit...

ja, wir leben hier in einer anderen welt. und ich weiss, dass wir uns hier anderen herausforderungen stellen müssen. aber trotzdem ist so eine reise immer wieder ein augenöffner der sondergüte und ich bin froh, wenn ich die eine oder andere erkenntnis in meinen alltag rübernehmen kann - auch wenn ich wohl grösstenteils ein sklave meiner gewohnheiten bleibe.

scheisswinter! grey would be the color, if I had a heart....

05 Oktober 2006

himmel

freitagmittag letzter woche bis montag nachmittag dieser woche war ich mit befreundeten männern in berlin. verkehrte welt: der nachmittagsschlaf wurde zum rettungsanker - denn er war der einzige schlaf, den ich bekam... und zwischendurch immer wieder mal eine oder zwei stunden irgendwo, unter irgendwelchen kruden umständen. mit seligem lächeln auf den lippen...

nein, ihr möchtet das nicht genauer wissen.

12 September 2006

altmenschen sommer

der sommer ist zurück. ich geniesse jede minute, die ich draussen sein kann. an ein nickerchen ist dabei fast nicht zu denken: sämtliche bänke und grünflächen der stadt werden ab mittags um elf von pausenbrot verzehrenden indianersonnenden belegt. oder von alten menschen. und die schrecken auch nicht davor zurück - mit spazierstöcken fuchtelnd - einem den platz auf der bereits belegten bank streitig zu machen...

05 September 2006

vergangen

eine ganze woche ohne mittagsschlaf.
weil das wetter besser ist.
und weil ich viel zu tun habe.
...
gestern, das erste mal seit einem ganzen monat, lag ich dafür nachmittags um fünf an der sonne und habe vor mich hingedöst. ganze zwei stunden lang. den kater an der seite. ein buch auf dem bauch.

28 August 2006

nervenraub

letzten donnerstag war an einen mittagsschläfchen nicht zu denken. im haus wurde bebohrt, gespachtelt, möbel gerückt und gehämmert. auch mittags.

freitags yoga. wie immer: tiefenentspannung in angestrengten körperverwindungen. danach leider kopfschmerzen, bzw. migräne. das hat dann auch das ganze weekend angehalten. plus zusätzlich rückenschmerzen plus scheisswetter plus scheisswetter... liegen ging nicht, sitzen auch nicht und zum stehen hatte ich dann irgendwann keine lust mehr. aber dagegen konnte und kann ich immer noch nichts tun.

heute mittag verging so schnell, dass ich an meinem eigentlich freien nachmittag immer noch im büro sitze - d. h. jetzt noch genau zwei minuten - bis dieser eintrag geschrieben ist....

23 August 2006

robb ..iihh!

robbie williams tritt heute und morgen hier in bern auf, im stade de suisse - andere sagen immer noch wankdorf-stadion. zeit, euch keinen bären aufzubinden, sondern die wahre geschichte zu erzählen, wie ich den heisssporn damals persönlich kennen gelernt habe.

anno 1997 war sir_n schwarzledrig bekleideter, bekennender hardcore-crossover-mindfunk-was-auch-immer-mit-lauter-gitarrenmusik-und-electro-sampels-alles-gemacht-werden-konnte-herzblutmusicjunky.
ab und zu verirrte er sich aber auch in studentenclubs die etwas gängigere sounds spielten, zum rumstehen an der bar und böse gucken, mit der zigarette im mundwinkel, und blöde schnöden, wie armseelig und hinterwäldlerisch doch das kaff sei, in dem er lebe..

an so einem unglaublich langweiligen freitagabend tupfte mir in besagtem club ein englisch sprechender, kahlköpfiger und schmalbrüstiger knopfaugenmann auf die schulter und fragte mich, ob ich etwas 'pot' zu rauchen hätte - er sei robbie williams von take that und für ein paar tage hier in der schweiz zum auspannen. ich sagte ihm, ich kenne keinen robbie soundso und take that schon gar nicht (oder war das nicht irgendso'ne gay-boyband?)... er lachte, und sagte: "ja, WAREN sie - jetzt nicht mehr - er sei draussen, ...", lachte nochmals und ging, bzw. setzte sich auf die couch im ersten stock des fast leeren clubs, drehte den spliff und paffte ihn weg...
mir war der typ sowas von egal und er schien mir sowas von uninteressant, dass die geschichte auch hier endet.. kurz, unelegant und einfach so.

jetzt im nachhinein könnte ich mich dafürohrfeigen, dass ich damals meine olympus mju II-kleinbildkamera (von denen ich zwei hatte und immer eine bei mir trug) nicht zückte um das ganze zu dokumentieren. aber ich glaube mir war das teure filmmaterial einfach zu schade. hätte ich das damals doch getan, könnte ich euch heute 100% beweisen, dass diese story nicht erfunden ist - oder wüsste zumindest selber, ob er's wirklich war oder nicht.

egal, es gibt noch mehrere solcher geschichten (v.a. hier aus bern) und dass sie sich alle zum mehr oder weniger gleichen zeitpunkt abgespielt haben sollen, kann meinen glauben nur bestärken: ich traf robbie, als er noch ein richtiges bubi war (so wie ich auch)!

deshalb heute: kein mittagsschlaf sondern berner kaffeebars abklappern, in der hoffnung, ...

22 August 2006

three days

der song der damals (80er) schwer heroinabhängingen us-alternative crossoverband 'jane's addiction' bringts mit dem titel auf den punkt: drei tage ohne einen freien gedankenfall am mittag... könnte verheerend sein, könnte man meinen - ist es aber nicht: ich bin extrem gut drauf: mit sport und yoga.

19 August 2006

yoga, pt.3

muskelkater, schwere glieder.
überlege mir, ob ich fit genug bin, für zusätzliches körper verrenken und tiefes atmen.
ich entscheide mich dafür und werde belohnt: wir lernen neue übungen. und die passen genau!

trotzdem muss ich mich nachmittags nochmal schnell auf's ohr hauen, damit ich den abendlichen besuch einer lieben freundin ohne müdigkeitsattacke erleben darf.

PS: es wäre aber nicht nötig gewesen, denn ihre anwesenheit ist für mich so dermassen erquickend, dass ich noch morgens um zwei hellwach im bett liege.

donnersportag

fecht-workshop am morgen.
begeistertes schwitzen in den schutzanzügen und unter der maske.

ein kurzes dösen auf dojo-trainingsmatten. hart. strohig. aber dunkel und ruhig.

anschliessender aikido-workshop. rolle rückwärts, vorwärts, armhebel, würfe, ...
bis mir schlecht wird.

16 August 2006

no nap

ausgerechnet in der woche, in der ich alt geworden bin, komme ich zu keinem nap.
familiäre verpflichtungen lassen mich autofahren, möbel rücken oder kuchen backen. und dann scheint auch keine sonne, so dass ich mich nicht mal feierabends kurz in die wohlfeile unter-der-haut-wärme verkriechen kann.

und jetzt muss ich noch sportschuhe kaufen gehen. der morgige mitarbeiteranlass meines arbeitgebers findet im rahmen eines sporttages statt - mit diversen workshop-angeboten. ich habe mich für 'fechten' und 'aikido' angemeldet.

15 August 2006

celebrations

kein mittagsschlaf heute, dienstag.
stattdessen team-mittagessen zum abschluss eines beruflichen projekts.
rotwein macht müde.
das hätte ich sein lassen sollen.

alter sack

seit gestern bin ich definitiv näher an den 40 als an den vergangenen 30 lebensjahren. für einen ganz kurzen moment macht mir das angst. schlafen kann ich trotzdem gut. kurz und tief, nach einem bewegten mittagsessen mit meinem vater und anschliessendem kurzbesuch bei meiner mutter.

wintereinbruch

regen. kälte. regen.¨
schnee auf 2000 m.ü.m.
finnenofen eingeheizt. bärenfell ausgebreitet.
stundenlanges kuscheln mit der liebsten.
wer braucht da noch eine mittagserholung?

11 August 2006

schmerzschlaf

heute kein mittagsschlaf. sondern schlafen bis mittags.
nichts ist so, wie es scheint: ich hab migräne und nicht 'kopfschmerzen'.
ausserdem ist mir ist schlecht.